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Der MEVA - Blog
Albrecht Weinert

a-weinert.de, meva-lab.de
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Albrecht Weinert

WordPress

Dieser bei 1&1 gehostete Blog verwendet WordPress. Hier finden Sie ein paar Anmerkungen zum Einsatz und Erfahrungen.

Die Software

 
Dieser Blog lief seit 2008 mit der deutschen Version 2.6.0 von WordPress und benutzt ein modifiziertes TerraFirma-theme (siehe unten). Im August 2009 wurde (händisch) auf 2.8.4 aufgedatet.

Die ganze WordPress Software ist in recht viel PHP geschrieben. Dazu gibt es noch eine ganze Menge JavaScript, zum Beispiel für die auf dem client laufenden Editoren.

Nun ist ein Blog ein Web-Dienst, wie viele andere auch — Wikis, Shops, Web-Bedienoberflächen für Automatisierungssysteme etc. pp.  Da stellt sich für eingefleischte Java-Web-Dienstleister die Grundfrage, wieso man also einen Blog nicht auch als J2EE-Webservice implementiert bzw. einen solchen vorhandenen nimmt.

Die Antwort hierauf ist: Man hat oft keine Wahl. Die meisten Provider, wie das hier genutzte 1&1,  bieten J2EE bis in mittlere Vertragskategorien kaum an, während man einen Vertrag ohne PHP oder ganz ohne MySQL schon suchen oder “erknausern” muss. Hinzu kommt, dass PHP wegen der wesentlich geringen Einstiegshürden und der viel flacheren Lernkurve für kleine Projekte verbreiteter ist als J2EE. Und wenn ein PHP-Projekt in Problembereiche gewachsen ist, die man bei J2EE per se gar nicht hat, ist der Umstieg oft zu blutig. So gibt es für Blogs, Wikis etc. halt ein Überangebot an PHP-Ansätzen, während man Java-Lösungen — zumindest freie — schon wie die Stecknadel im Heuhaufen suchen muss.

Host und Installation

 
Wie die WWW-Bereiche  a-weinert.de etc. ist dieser Blog auch bei 1&1 gehostet. Der Vertrag — hier Business 5.0 — bietet standardmäßig hinreichende PHP- und MySQL-Möglichkeiten (aber, wie bereits diskutiert, keinen J2EE-Container, wie beispielsweise Tomcat) .

1&1 bietet in diesem und auch in einfacheren Verträgen direkt einen Blog an, der vermutlich auch WordPress-basiert ist. Den kann man mit ganz wenigen Mausklicks aktivieren und bräuchte man selbst weder Wordpress installieren noch sich um Themes, Updates etc.  kümmern oder gar in PHP reindenken.

Warum sollte man also WordPress oder eine andere Blog-Software im eigenen 1&1-Webbereich installieren? Die Beschreibung des 1&1-Blogs zeigt (übrigens ganz offen), dass seine stark vereinfachte Angfangshandhabung mit Einschränkungen erkauft ist. Wer diese auf Dauer nicht akzeptieren kann, nimmt diesen Blog eben nicht. Erst mal unbesehen nehmen und hinterher darüber in Foren meckern ist allerdings ziemlich verbreitet — und, gelinde gesagt, unfair.

Vor der Installation von Wordpress muss man die MySQL-Datenbank aktivieren wenn dies noch nicht geschehen ist. Die Zugangsdaten zu dieser Datenbank benötigt man während der WordPress-Installation.

Die Installation von WordPress und hier des TerraFirma-Themes geschieht durch Hochladen (per ftp oder Netdrive). Man folgt hier einfach WordPress’ 5-Minuten-Installation. Na ja, etwas länger dauert’s schon, bis Alles einigermaßen so aussieht und läuft, wie man will. Das recht "umwerfende" Update von (im vorliegenden Fall) 2.6.0 nach 2.8.4 macht man auch am besten von Hand; die oben erwähnte gute Anleitung läuft letztlich auf das Löschen aller allgemeinen Wordpress-Dateien — sprich alle ohne Blog-spezifische Individualisierungen — und Hochladen der übrigen neuen Dateien hinaus.

Zum theme — TerraFirma

Das TerraFirma theme vor der weitgehenden Modifikation

Ein Theme ist die zumindest prinzipiell leicht auswechselbare Gestaltungsoberfläche eines Wordpress-Blogs. Dieser Blog verwendete von Anfang an TerraFirma in ursprünlich nur leicht modifizierter Form.

Abbildung rechts: So etwa war’s vor der Modifikation.

In der Nacharbeit zum oben erwähnten WordPress-Update wurde dieses theme auch weitgehend modifiziert. Die für Kenner von TerraFirma auffälligtsen Unterschiede sind der Wegfall der in blassem Grau-Gelb gehaltenen schraffierten Rand- und Grenzflächen, vor Allem aber der Abschied von der festen Breite.

Hinzu kamen (vor allen das CSS betreffende) Änderungen für ein halbwegs gleiches Aussehen in IE 8 und den wesentlichen Nicht-Microsoft-Browsern sowie für eine (bei WordPress selten anzutreffende) gefällige Druckbarkeit. Obgleich um Welten besser als seine Vorgänger, hat der IE8 doch immer noch ärgerliche Abweichungen und Probleme: So verhindert das Nicht-Funktionieren von “… :before {content:url ..”, dass der IE8 CSS-verankerte Design-Elemente (Logos) darstellt — und druckt. Während für die Darstellung das gleichzeitige Verwenden von background-image als hässlicher work around hilft, nützt dies naturgemäß nichts fürs Drucken. Hier bleibt die Hoffnung auf IE9.

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